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vom Montag, 13.02.2012
Eiswette 2012
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von Susanne Fricke

WOLFSHAGEN. Zwei Minuten und 18 Sekunden brauchte Wölfi, um den in diesem Jahr erstmals auf dem Eis aufgebauten Parcours im Wölfibad bewältigen. Unter den anfeuernden Beifallsbekundungen der über 200 Zuschauer trug das 25 Zentimeter dicke Eis im Schwimmerbecken die 13-jährige Lena Bernhardt vom Tauchklub Manati Goslar problemlos.

„Das Eis trägt in diesem Jahr auf jeden Fall“, garantiert Frauke Wagner, Vorsitzende vom Waldfreibad Wolfshagen. Aus diesem Grund mussten erstmals bei der zum sechsten Mal vom Förderverein ausgerichteten Eiswette nicht die Schritte genau geschätzt werden, die Wölfi bis zum Einbruch ins Wasser schafft. Vielmehr musste die Zeit möglichst genau notiert werden, die das Vereinsmaskottchen für den gesamten Parcours benötigt.

Nachdem der kleine Wolf auf das Eis gehoben worden war, startete Moderator Marco Assmann aus Lautenthal den Countdown, den das Publikum laut von Zehn auf Null mit herunterzählte. Dann ging es im Laufschritt durch den tiefen Schnee zum Start, wo ein Bobbycar auf Wölfi wartete. Auf der glattgefegten Eisfläche gestaltete sich das Vorhaben als ausgesprochen rutschige Angelegenheit, so dass auch die Hände zum Vorankommen genutzt wurden. Weiter führte die Strecke nach zwei Hürdensprüngen zunächst durch ein Eishaus mit einem engen Türausschnitt und später durch einen Eistunnel.

Die Jury hatte sich Assmann mit einem Gast aus Ostfriesland und einem Polizisten selbst aus dem Publikum zusammengestellt. Die am Beckenrand verteilten Taucher mussten glücklicherweise nicht eingreifen.

Bei der anschließenden Preisverleihung vergaben Wölfi, Wagner und Assmann die Preise. Siegerin bei den Erwachsenen wurde Sabine Alisch (zwei Übernachtungen im Aquamaris-Hotel auf Rügen), gefolgt von Birgit Münnich (100 Euro-Gutschein Modefabrik) und Sylvia Kleine (Torte vom Café Bothe). Bei den Kindern siegte Greta Schnabel (ferngesteuertes Auto) gefolgt von Lara-Marie Bleyer (Geburtstagsparty im Wölfibad) und Maximilian Neumann (Pommesessen mit Eintritt für fünf Personen im Wölfibad). Weitere Preise waren Saisonkarten für die Strandkorbbenutzung und Essensgutscheine.

Bereits am Mittag hatte das Spektakel mit einer Aprés-Ski-Party begonnen. DJ Behne sorgte für die passende Musik und das Wölfi-Team versorgte die nach und nach eintreffenden Besucher mit Leckereien. Besonders beliebt waren bei gut fünf Grad unter dem Gefrierpunkt alle Heißgetränke, Wolfsbraten, Bratwurst und Suppe vom „Smoker“. Wagner legte immer wieder Holz auf, damit sich die Besucher an den Feuerstellen aufwärmen konnten. Trotzdem erschien der Großteil der Gäste erst kurz vor der Eiswette.

Theoretisch würde das dick zugefrorene Becken auch die Möglichkeit zum Schlittschuhlaufen bieten, denn das Wasser wird erst im Frühjahr gewechselt. „Wir haben auch schon einmal daran gedacht, aber dann müssten wir den gesamten Beckenrand mit Holz verkleiden, um die Folie vor den scharfen Kufen zu schützen“, erklärt Wagner. Das würde eine Menge zusätzlicher Arbeit bedeuten. Die Saisoneröffnung ist für Mitte Mai geplant.

  
vom Mittwoch, 06.07.2011
School’s Out Party im Wölfibad
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von Susanne Fricke

WOLFSHAGEN. Den Ferienbeginn feierte der Schulförderverein der Grundschule mit einer School’s Out Party im Wölfibad.

Das Kinderfest sorgte mit vielen Überraschungen und Spielen an Land und im Wasser für viel Spaß zum Schuljahresende. Dazu gehörte natürlich auch Stockbrot am Lagerfeuer.

„Am Mittag dachten wir noch, dass es ins Wasser fällt“, sagte Fördervereinsvorsitzende Bettina Wagener erleichtert darüber, dass sich das Wetter doch noch einigermaßen freundlich entwickelt hatte.

Speedstacking zählte auch bei den Jugendlichen zu den beliebten Spielen. Dabei mussten Becher in einer bestimmten Reihenfolge möglichst schnell aufgestapelt und wieder zusammengesteckt werden.

Für den weiteren Zeitvertreib sowohl für ältere als auch jüngere Badbesucher gab es Schubkarrenwassertransport, Tatoos malen, Dosenwerfen, Fußball, eine Torwand und einen Hüpfparcours, der auf einem Gummipferd bewältigt werden musste. Dazu gab es Wasserspiele vom Waldfreibad.

  
vom Freitag, 01.07.2011, 00:00
Nun haben auch die Kleinen ein Trampolin
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01.07.2011
von Susanne Fricke

WOLFSHAGEN.
Ein neues Trampolin sorgt im Spielplatzbereich des Wölfibades künftig für noch mehr Freizeitspaß für die kleineren Kinder.

Marco Osmialowski, der seit zweieinhalb Jahren Eigentümer vom Hotel und Restaurant „Tannengrund“ ist, spendete dem Verein Waldfreibad Wolfshagen das 1300 Euro teure Sportgerät.

Aus sicherheitstechnischen Gründen dürfen jeweils nur vier Kinder bis zu einem Gesamtgewicht von 120 Kilogramm gleichzeitig springen. Für Jugendliche und junge Erwachsene wurde bereits ein großes Trampolin im Schwimmerbereich mit Sponsorengeldern aufgestellt (die GZ berichtete).

„Wir haben beim Kauf auf maximale Sicherheit geachtet“, versichert Erich Scholz, der für die Sponsoren verantwortlich ist, ohne die sich der familienfreundliche Verein vieles nicht leisten könnte.

„Das Springen macht Spaß und ich werde das jetzt öfter machen“, stellt die Vereinsvorsitzende Frauke Wagner fest, nachdem sie für den Fototermin die ersten Sprünge gewagt hat. Sowohl Freibad als auch Restaurant profitieren von der Nähe, denn die jeweiligen Gäste können beide Einrichtungen nutzen. „Der Freibadbereich ist am Abend allerdings aus Sicherheitsgründen geschlossen“, sagt Scholz.

Demnächst erwartet Freibadbesucher noch eine Reihe an Veranstaltungen und eine neue Attraktion.: „Ich spendiere noch eine wetterfeste Tischtennisplatte für 600 Euro“, versichert Osmialowski. Schläger und Bälle wird es im Hotel und im Schwimmbad geben.

Am kommenden Mittwoch, 6. Juli, sind Kinder bis zwölf Jahre ab 15 Uhr zur School-out-Party eingeladen. Diverse Ferienpassaktionen können auf der Homepage, http://www.woelfi-bad.de´´ target=´´_blank´´>www.woelfi-bad.de, nachgelesen werden.

  
vom Mittwoch, 22.06.2011, 00:00
Zehnjährige gehen alleine auf Sammeltour
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18. Mai 2011
von Susanne Fricke
Foto: Leyfeld


WOLFSHAGEN
1000 Euro bekam der Verein Waldfreibad Wolfshagen jetzt gespendet.

Die zehnjährigen Freundinnen Marie Gums und Ivana Ceranic aus Wolfshagen hatten am Jahresbeginn rund 20 Armbänder geflochten, die sie gegen eine Spende für Kinder in Not in der Nachbarschaft abgaben.

„Die meisten Menschen, bei denen wir geklingelt haben, nahmen uns auch ein Armband ab. Geben konnte dafür jeder, was er wollte“, erklärt Marie Gums. Durchschnittlich waren das 2,50 Euro. 50 Euro kamen so zusammen. Die Idee, etwas für ärmere Menschen zu tun, hatten die Mädchen bei dem Bürgermahl in Goslar.

Dr. Otmar Hesse, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung für Goslar und Umgebung, überbrachte den von der Stiftung auf 1000 Euro verzwanzigfachten Betrag. „Wir sind stolz auf unsere mit Abstand jüngsten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und auf das soziale Bewusstsein in dem Alter“, lobte Dr. Hesse und schenkte jedem Mädchen jeweils vier Gutscheine für den Platz auf einer langen Bank beim nächsten Bürgerfrühstück in Goslar am 26. Juni.

Bis zum Vorjahr hat die Stiftung nur Projekte in der Stadt Goslar gefördert. Jetzt wird auch die Umgebung mit bedacht. Wegen der fleißigen Sammlerinnen sollte das Geld auch in Wolfshagen bleiben.

Geplant ist davon der Kauf eines Trampolins für die älteren Kinder. Die Kosten liegen bei 1400 Euro. „Den Rest wird der Verein zunächst vorstrecken“, erklärt Wölfi-Bad-Vereinsvorsitzende Frauke Wagner.

Als Dank übergab Erich Scholz, Sponsorenverantwortlicher im Wölfi-Bad, zehn Freikarten für eine Saison, die Ivana Ceranic und Marie Gums nach Absprache an bedürftige Familien überbringen dürfen.

Die Baderöffnung ist für Samstag, 28. Mai, geplant. Deshalb waren am vergangenen Samstag noch einmal 25 Fördervereinsmitglieder und Freunde des mit den letzten vorbereitenden Arbeiten beschäftigt. Es wurde gefegt, geschraubt, geschleppt und gepflastert. Als jüngster Helfer im Förderverein-Team war der fünfjährige Tyler mit Eifer dabei.

Der Startschuss für die Freibadsaison fällt am Eröffnungstag um 11 Uhr. Der erste Gast erhält ein Geschenk. Geöffnet ist das Waldfreibad täglich von 11 bis 19 Uhr. Besondere Veranstaltungen sind mit dem „Rock am Beckenrand“ (28. August), dem Oktoberfest (2. Oktober) und der „Eiswette“ (Februar 2012)

  
vom Mittwoch, 22.06.2011, 00:00
Neue Spezialfolie an der Sprungkuhle
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5. Mai 2011
von Frau Leyfeld
Foto: Leyfeld

WOLFSHAGEN. Ein warmer Geldsegen schwappte dieser Tage trotz des eisigen Windes über das Waldfreibad, als Christian Gleye, Präsident des Rotary-Clubs Goslar, einen Scheck im Wert von 2000 Euro an die „Wölfi-Bad“-Chefin und 1. Vorsitzende des Fördervereins Frauke Wagner überreichte.

So beschreitet der Rotary-Club Goslar unter seinem derzeitigen Präsidenten neue Wege, gemeinnützige Projekte in der Region zu unterstützen, die Kinder- und Jugendarbeit mit Ehrenamt verbinden. In beiden Positionen zeigt der Förderverein „Wölfi-Bad“ hohes Engagement.

Durch das böswillige Ablassen des Wassers, zwei Tage vor Ferienbeginn im vergangenen Sommer und die dadurch entstandenen Schäden an der Beckenfolie war der Förderverein in arge finanzielle Nöte geraten, erinnerte Frauke Wagner an den schweren Schlag und die bangen Stunden.

Mit der Spende des Rotary-Clubs Goslar soll ein weiterer Teil der schadhaften Spezialfolie im Bereich der Sprungkuhle erneuert werden. Die Arbeiten sollen spätestens bis zum Saisonstart am Samstag, 28. Mai, abgeschlossen sein.

Einen allgemeinen Arbeitseinsatz für Helfer kündigte Frauke Wagner für Samstag, 14. Mai um 9 Uhr an. In diesem Sinne stellte Rotary-Präsident Christian Gleye weitere Rotary- Hilfe in Form von „Manpower“- Stunden in der kommenden Saison in Aussicht.

  
vom Sonntag, 27.03.2011, 00:00
Jahreshauptversammlung 2011
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22.03.2011
von Susanne Fricke

WOLFSHAGEN. Als neuen Schwimmmeister für die kommende Saison stellte Frauke Wagner, Vereinsvorsitzende des Vereins Waldfreibad Wolfshagen, Volker Remer bei der Jahreshauptversammlung vor.

Bei den turnusmäßig anstehenden Wahlen wurden Wagner als Vorsitzende, Hans Denzler (2. Vorsitzender), Ina Wiese (Kassenführerin) und Angelika Schlüter (Schriftführerin) für weitere zwei Jahre im geschäftsführenden Vorstand bestätigt. Die Beisitzer sind Janette Schnabel, Ralf Bongartz, Christian Klingebiel, Benjamin Lehmann, Marcus Müller, Marco Osmialowski, Erich Scholz und Ralf Wiegmann.

Auch im Jugendbereich gab es eine Veränderung: Sebastian Scholz ist erster Vorsitzender im Jugendvorstand, Vertreter ist Marius Wiese. Außerdem wurde der Jugendvorstand auf sieben Beisitzer ausgeweitet und eine neue Jugendordnung auf der Homepage eingestellt.

Neben der Hilfe bei zahlreichen Arbeitseinsätzen, organisieren vom Rock am Beckenrand und dem Helfen bei allen Veranstaltungen ist ein Volleyball-Turnier im Sommer geplant.

Pech mit dem Wetter zog sich durch das gesamte Vereinsjahr. „Wir hatten nur drei Wochen Badebetrieb im Juli, das Oktoberfest fiel wegen Regen buchstäblich ins Wasser und der Weihnachtsmarkt fiel wegen eines Schneesturms aus“, fasste Wagner in ihrem Rückblick zusammen.

Auch die WM-Nacht sei vermutlich wegen der Kälte nicht gut angenommen worden. Gut besucht waren hingegen die Eiswette, School’s out Party und zwölf Ferienpassaktionen.

Die Einnahmen waren zwar trotzdem fast konstant, wegen der gestiegenen Ausgaben mussten jedoch die Rücklagen angegriffen werden. Dennoch sollen die Beiträge auch nach sechs Jahren nicht erhöht werden. „Wir haben uns dagegen entschieden, weil wir ein familienfreundliches Bad bleiben wollen“, begründete Wagner.

So liegen die Gebühren bei freier Schwimmbadnutzung für Mitglieder während der gesamten Saison weiterhin bei jährlich 45 Euro für Familien (zwei Erwachsene und Kinder unter 16 Jahren), 20 Euro für Kinder und Jugendliche und 30 Euro für Erwachsene.

Im vergangenen Jahr wurde der Imbiss durchgängig betrieben.
Zu den baulichen Veränderungen zählten die Sprungturmsanierung, Kompletterneuerung der Elektroanlage, Rohrleitungsbrüche bei der Umwälzung und in den Herrenduschen, Unterbau für eine Spaßdusche, Um- und Ausbau des Imbisses, Schwimmmeister- und Werkraum sowie zahlreiche Reparatur- und Wartungsarbeiten.

Hinzu kamen der zum Teil mit Spenden finanzierte Kauf von Schränken, Werkzeugen, Küchenmöbeln und –geräten, Werkzeugen, Rasenmähertrecker und Anhänger und „Wölfi’s Badewippe“.

Für das laufende Jahr sind das Pflastern einer Abfahrt zum Kleinkinderbereich mit Rasengittersteinen, Tore für Durchschreitebecken und der Ersatz von Fuß- und Bastmatten sowie diverse Reparaturarbeiten geplant. Angeschafft werden sollen ein Handrasenmäher, Nass- und Trockensauger, Klimaanlage für Imbiss, neues Tor und Klapptische für den Clubraum.

Um die viele Arbeit bewältigen zu können, hofft der Verein in diesem Jahr dringend wieder auf eine Ein-Euro-Kraft.

Neben den bereits fest datierten Veranstaltungen sind auch wieder diverse Ferienpassaktionen, Schwimm-, Fitness- und Spieleangebote sowie ein Tauchschnupperkurs mit dem Tauchklub Monati geplant.

Ob auch jeweils ein Trampolin für die kleineren Kinder und die Jugendlichen angeschafft werden soll, steht wegen der abzuwägenden Gefahren noch zur Diskussion. „Wir sind risikofreudig, aber es ist die Frage, ob das beim Trampolin aufhört“, kommentierte Wagner die aufgeschobene Entscheidung.

  
vom Montag, 01.11.2010, 00:00
Förderverein investiert in die Sanierung des Wölfibads
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31.10.2010
Von Detlef Kühlewind

WOLFSHAGEN. Kurz vor der Winterpause hat sich das Wölfibad in eine Großbaustelle verwandelt. Die Arbeiten kosten eine fünfstellige Summe. Dabei hatte der Trägerverein bereits im Frühjahr einen größeren Betrag investiert.

„Im gesamten Nichtschwimmerbereich ist die Folie hart geworden und reißt“, berichtet Frauke Wagner, 1. Vorsitzende des Vereins „Waldfreibad Wolfshagen e.V.“. Die Schäden sind eine normale Alterserscheinung an der mehr als 25 Jahre alten Abdichtung. Doch das macht den Austausch auf der 500 Quadratmeter großen Fläche nicht preiswerter: Rund 21.000 Euro muss der Verein dafür bezahlen. Da der Sanierungsbedarf absehbar war, wurde rechtzeitig Geld beiseitegelegt.

Und es gibt noch mehr zu tun. Sowohl die Wasserzuführungen als auch die Einläufe in das Becken sind durchgerostet. In der Folge gab es nicht nur große Wasserverluste, sondern auch Schäden dadurch, dass das frische Wasser teilweise hinter die Folie geflossen ist.

Da die Zuleitungen zur Instandsetzung freigelegt wurden, wird die Gelegenheit genutzt, um den Einbau einer Schwallwasserdusche vorzubereiten, der im Frühjahr folgt. „Das war zwar nicht eingeplant, macht das Bad aber wieder etwas schöner“, sagt Wagner und ergänzt: „Auch der Kleinkinderbereich soll im nächsten Jahr um eine Attraktion ergänzt werden. Wir wissen noch nicht, was es wird, aber etwas Schönes.“

Weil auch der Imbiss deutlich komfortabler geworden ist, musste erst in diesem Frühjahr für 15.000 Euro die Stromversorgung auf Vordermann gebracht werden. So finden die ehrenamtlichen Helfer nun bessere Arbeitsbedingungen vor und können die Wünsche der Kundschaft leichter erfüllen.

Auch im Schwimmerbereich wartet noch Arbeit auf die Vereinsmitglieder. Dort hatten sich an einem Beckenrand die Kantensteine verschoben. Sie wurden allesamt abgehoben, müssen gereinigt und dann neu gesetzt werden. „Das sieht dramatisch aus, kostet aber nichts außer Arbeit“, sagt Wagner.

Die nächsten großen Ausgabeposten aber lassen nicht lange auf sich warten. Für das übernächste Jahr ist die Abdichtung des Schwimmerbereichs vorgesehen. Die Folie ist dort zwar nicht jünger, aber wohl deshalb in einem besseren Zustand, weil sie nicht ständig von den Füßen der Badegäste getreten wird. Auch die Abflüsse sind vermutlich morsch und auszutauschen. Die Sanierung von weiteren vier Zuflüssen steht schon für das nächste Jahr an.

Finanzieren kann der Verein, der nun seine sechste Saison beendet hat, die Ausgaben nur durch die Unterstützung der rund 900 Mitglieder. Nicht minder wichtige Einnahmequellen sind die Eintrittsgelder und der städtische Zuschuss in Höhe von 20.000 Euro. Und dennoch wäre vieles nicht möglich, wenn es nicht außerdem besonders engagierte Mitglieder und Sponsoren geben würde.

  
vom Freitag, 03.09.2010, 00:00
Uhlig-Preis vergeben
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Stiftung unterstützt drei Förderprojekte für junge Menschen mit 3000 Euro

Von Carsten Jelinski

LANGELSHEIM. „Unsere Stiftung ist schon eine Besondere wir fördern keine Projekte, die im Entstehen sind, wir fördern solche, die bereits laufen.“ So eröffnete Wolfgang Lauer, Vorsitzender der Uhlig-Stiftung, die Preisvergabe.

Drei überaus unterschiedliche Projekte, die sich mit der Förderung von jungen Menschen beschäftigen, wurden mit dem jeweiligen Preisgeld von 1000 Eurobedacht: Benjamin Lehmann und Sebastian Scholz vom Verein „Waldfreibad Wolfshagen“ nahmen den Preis für die Veranstaltung „Rock am Beckenrand“ entgegen.

Die beiden Jugendwarte veranstalten seit 2007 das Rockfestival im Waldfreibad, das lokale und regionale Bands präsentiert. Sebastian Scholz dankte dafür Lauer und der Stiftung: „Der Preis ist eine Supermotivation für uns und unser junges Arbeitsteam.“

Traditionell wird der Preis gedrittelt, um nicht nur eine Förderinitiative zu bedenken. Das zweite Drittel erhielten die Worth- und Pestalozzischule in Goslar. Beide sind seit Kurzem im Gebäude am Georgenberg vereint, daraus resultierte schnell eine Zusammenarbeit, die in der gemeinsamen Gestaltung des Schulhofes gipfelte. „Dabei legten die beiden Schulen das Gewicht auf die gemeinsame kreative und kindgerechte Umsetzung“, begründete Lauer die Preisverleihung und überreichte anschließend die Urkunde an Lehrerin Marie-Luise Fargeon von der Worthschule.
Den Dank überließ Fargeon vier Kindern, die mit sichtlicher Freude ein selbst geschaffenes Gedicht über eben jenen neu gestalteten Schulhof mit Bodenschachspiel aufsagten.

Gisela Burkamp, Leiterin der Hauptschule Kaiserpfalz in Goslar, und federführend am I.G.O.R.-Projekt beteiligt, dankte der Stiftung so: „Kultur und Hauptschule, das passt zusammen, wie unser Projekt zeigt.“ In der gemeinsamen Arbeit von Tanz und Musik wüchsen die Schüler zusammen, die ganze Schule und die Eltern stünden dahinter. „I.G.O.R.“ steht für „I get on Rhythm“ – ein Schülerprojekt, das der Goslarer Komponist Wolfgang Knuth initiierte und umsetzt. Dabei vertanzen Schüler das Stück „LesNoces“ von Igor Strawinsky, zeitgleich entsteht ein Dokumentarfilm. Premiere ist am 2. September um 19 Uhr, weitere Vorstellungen gehen am Samstag, 4. September, um 19 Uhr, und am Sonntag, 5. September, um 17 Uhr über die Bühne in der Goslarer Stephanikirche

  
vom Donnerstag, 05.08.2010, 00:00
Der Name für die Doppelschaukel steht fest.
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Er lautet: Wölfi´s Badewippe

Vorgeschlagen wurde der Name von Henrik Stein.

  
vom Dienstag, 27.07.2010, 00:00
Sanierung rettet Sprungturm des Wölfi-Bads
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Von Andreas Gereke

WOLFSHAGEN. Seit 1965 lockt das Wolfshäger Freibad Gäste an. Und der Sprungturm trotzte allen Wettern. Im Laufe der Jahre ging es dem Wahrzeichen jedoch immer schlechter, Risse und Betonabplatzungen kennzeichneten ihn. Nach einer Sanierung strahlen Fünfer und Dreier des Wölfi-Bads nun wieder in neuem Glanz.

Das dem so ist, hat der Förderverein des Wölfi-Bads Axel Deipenau zu verdanken. Der Autohändler unterstützte quasi im Alleingang mit einer vierstelligen Summe die Sanierung des Turms. Fördervereinsvorsitzende Frauke Wagner verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung, die solche ein Turm für ein Bad hat: Denn der steigert enorm die Attraktivität, nicht alle Bäder der Umgebung haben einen Sprungturm. „Wasser ist das Elementare, aber nur Wasser allein reicht eben nicht“, betont sie.

Wagner hofft, dass die Sanierung des Sprungturms auch ein Zeichen nach außen ist, dass im Wölfi-Bad nicht die Lichter ausgehen. „Es gab Gerüchte, dass das Bad schließen muss. Von wegen: Das Bad bleibt. Wir machen es nicht dicht“, betont sie. Allerdings warten auf den Verein weitere Sanierungsaufgaben: So „wandert“ eine Beckenwand und unter der Folie, die ein Becken auskleidet, dringt Wasser. „Im Herbst beginnt die nächste Bauphase“, kündigt sie an.
Foto: Gereke

  
vom Dienstag, 27.07.2010, 00:00
1500 Euro für Doppelschaukel
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Von Andreas Gereke

Neue Attraktion im Wolfshäger Wölfi-Bad: Eine Spende der Volksbank Nordharz über 1500Euro ermöglichte es dem Freibad-Förderverein, eine so genannte Doppelschaukel fürs Becken anzuschaffen.

„Mit der Spende unterstützen wir die ehrenamtliche Tätigkeit des Vereins“, erklärte Volksbank-Vorstandssprecher Hans-Dieter Reichelt (li.) „Die neue Attraktion kommt gerade richtig: Zum Ende der Ferien ist bei einigen Kindern schon ein bisschen Schwimmbadmüdigkeit zu verzeichnen“, sagte Fördervereinsvorsitzende Frauke Wagner (2.v.re.) erfreut.

Via Homepage des Vereins will sie jetzt noch einen Namen für das neue Spielgerät suchen. Der Rettungsring, den sie gemeinsam mit den Volksbank-Vertretern hält, kam übrigens nicht zum Einsatz – die Kinder kleben förmlich am neuen Spielgerät, da fällt einfach keiner ins Wasser. Foto: Gereke

  
vom Samstag, 26.06.2010, 00:00
Freibad Wolfshagen mit Talsperrenwasser aufgefüllt
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Von Detlef Kühlewind

WOLFSHAGEN. Erst machte sich das Wasser auf ungewöhnliche Weise im Freibad aus dem Staub, dann kehrte es so auch wieder zurück. Nicht, dass die Täter, die für das nächtliche Verschwinden gesorgt hatten, das Nass reumütig zurückgebracht hätten. Vielmehr schlüpften die Stadt und die Harzwasserwerke in die Rolle der großen Retter.

Weil der Borbergsbach derzeit zu wenig Wasser führt, um das halb leere Schwimmbecken bis zum Wochenende zu füllen, schlug Frauke Wagner, erste Vorsitzende des Wölfi-Bad-Vereins, bei der Stadt Alarm. „Die Überlegung, aus dem städtischen Leitungsnetz das Wasser nachzufüllen, haben wir verworfen, weil die Eigenförderung gerade ausreicht, um den Ort zu versorgen“, sagte Bürgermeister Henning Schrader.

Die rettende Idee hatte Wasserwerksmeister Wolfgang Liebhardt. Er verwies auf den Entlastungsstollen, der oberhalb des Freibades verläuft und von den Harzwasserwerken genutzt wird, um Wasser von der Innerste- in die Granetalsperre zu leiten. Und wie es der Zufall will: Unweit des Bades befindet sich ein Grundablass – wird er geöffnet, speist das Wasser den Borbergsbach und die Freibadquelle sprudelt.

Auf dem kleinen Dienstweg erhielt Talsperrenmeister Klaus Hans die Erlaubnis der Harzwasserwerke, dem Freibad aus der Notlage zu helfen. Um 8 Uhr öffnete er am Freitag den Ablass. Das anfangs trübe Wasser erweckte den Borbergsbach wieder zum Leben. Als schließlich klares Wasser aus dem Stollen sprudelte, mündete es sofort im Becken – nicht ohne zuvor die Filteranlage durchlaufen zu haben.

  
vom Donnerstag, 24.06.2010, 00:00
Sabotageakt im Wölfi-Bad: 1,2 Millionen Liter Wasser ausgelaufen
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Von Axel Hengehold

WOLFSHAGEN. Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Sonntag einen Schaden von mindestens 10. 000 Euro im Wölfi-Bad in Wolfshagen angerichtet. Zwischen Samstag 23 Uhr und Sonntag 1 Uhr sind sie auf das Gelände eingedrungen und haben sich an den Anlagen im Gerätehaus zu schaffen gemacht.

Wissentlich oder nicht – dabei öffneten die Täter die Schleusen des Beckens, sodass etwa 1,2 Millionen Liter Wasser in das örtliche Kanalisationsnetz flossen. Das große Becken ist zur Hälfte entleert, der Badebetrieb noch bis mindestens Mittwochnachmittag unmöglich.

Bademeisterin Daniela Schuh stellte den Schaden fest, als sie am Sonntagmorgen ins Bad kam, um ihren Dienst vorzubereiten. Zuerst habe sie an einen Schaden an der Folie im Becken oder der Pumpe gedacht – den größtmöglichen Unfall. Dass der Schaden viel mehr auf einen Sabotageakt zurückzuführen sein könnte, dieser Gedanke sei ihr erst später gekommen.

Durch das Öffnen der Schleusen wurde auch die Pumpe in Mitleidenschaft gezogen. Ob sie repariert werden kann oder komplett ausgetauscht werden muss, steht noch nicht fest. Ersten Erkenntnissen nach sei sie wohl durchgebrannt, weil sie Luft statt Wasser gesaugt habe, heißt es aus dem Vorstand des vereinsgeführten Bades.

 

© 2011 Waldfreibad Wolfshagen im Harz e.V.  (login)